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Bürgschaften

Banken verlangen Sicherheiten, dass Sie die erhaltenen Darlehen zurückführen können. Bedingt durch die wirtschaftlichen Einbrüche sehen sie ein erhöhtes Ausfallrisiko, auch bei Unternehmen, die vor der Krise ein tragfähiges Geschäftsmodell hatten. Daher sind viele Kreditinstitute bei der Gewährung neuer Kredite für Betriebsmittel zurückhaltend. Staatliche Bürgschaften können aus diesem Dilemma befreien.

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Die wichtigsten Informationen zum Thema

Was heißt Bürgschaft

Der Kreditnehmer stellt einen Bürgen, der bereit ist die Pflichten aus einem Darlehenvertag zu übernehmen. Der Bürge muss also zunächst keine Gelder auszahlen.

Hohes Risiko für Bürgen

Für Kreditgeber sinkt das Risiko, dass sie die Gelder, die sie einem der Kreditnehmer überlassen nicht zurückbekommen. Falls der Empfänger des Geldes zahlungsunfähig wird, tritt der Bürge für die Zahlungen ein.

Bürgen tragen ein hohes wirtschaftliches Risiko, da Sie meist keinen Einfluss auf den Kreditnehmer haben und mit ihrem eigenen Vermögen für dessen Schulden eintreten. Das erschwert einen Bürgen zu finden, zumal der Kreditgeber eine ähnlich Bonität vom Bürgen erwarten wie vom Kreditnehmer. Aus diesem Grund sind Bürgschaften von staatlicher Seite extrem wichtig.

Wer gewährt die staatlichen Bürgschaften?

  • Bis zu einem Betrag von 2,5 Millionen Euro bearbeiten die Bürgschaftsbanken die Anfragen.
  • Wer eine höher Bürgschaft benötigt, muss sich an die Förderinstitute der Länder wenden.

Es tritt also in der Regel da Land, in dem der Betrieb das Darlehen aufnimmt als Bürge auf. Ab einer bestimmten Summe, über nimmt der Bund einen Anteil:

Sofern es um Betriebsmittelfinanzierungen und Investitionen in strukturschwachen Regionen geht, ist ab einem Bürgschaftsbetrag von 20 Millionen Euro eine Beteiligung des Bundes zu 50 % möglich.

Außerhalb dieser Regionen sind Absicherungen durch den Bund erst ab einem Betrag von 50 Mio. Euro möglich, dafür ist Absicherungen von bis 80 % möglich.

Wichtig

Generell trägt die Hausbank 20 % des Kreditrisikos. Sie muss also bereit sein ein Darlehen in Höhe von mindestens 20 % der Darlehenssumme auf eigenes Risiko zu vergeben.

Für die Beurteilung einer Finanzierungsanfrage und für Überbrückungsfinanzierung ist aus diesem Grund die Vorlage eines plausiblen Liquiditätsplans erforderlich. Aus diesem müssen der Kapitalbedarf und der Tilgungsplan schlüssig hervorgehen.