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Neue Hilfeprogramme für Kleinunternehmen und Soloselbständige

Selbstständige die direkt oder indirekt von Maßnahmen zur Eindämmung von Corona betroffen sind stehen großzüge Hilfen vom Staat zu. Fest steht, dass der Staat umfassende Hilfsprogramm aufgelegt hat. Eines ist sogar speziell auf Betriebe zu geschnitten, die kaum Kosten haben und vom Umsatz leben müssen.

Zu unterscheiden ist zwischen

Ihre Experten für Bank- und Kapitalmarktrecht:

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Wir beraten & vertreten Sie in Berlin im Bank- und Kapitalmarktrecht

Als erfahrene Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten wir Sie zu allen relevanten Themen, die für Sie als Unternehmer im Zusammenhang mit staatlichen Fördermitteln zur “Corona-Krise” wichtig sind.

Wir setzen Ihre Interessen durch - In Berlin & bundesweit

Die wichtigsten Informationen zum Thema

Wem steht Überbrückungshilfe II zu?

Allen Firmen und Selbständigen mit weniger als 750 Mio. Euro Jahresumsatz die im deutschen Wirtschaftsraum tätig sind und die vor dem 31.12.2019 keine wirtschaftlichen Schwierigkeiten (drohende Insolvenz etc.) hatten, die eine der beiden folgenden Fälle eintraten:

  • Fall 1: Es gab einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten während der Zeitspanne April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Monaten im Jahr 2019.
  • Fall 2: Der Umsatzeinbruch in den Monaten April bis August 2020 betrug im Durchschnitt mindestens 30 Prozent im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Voraussetzungen für Überbrückungshilfe II
Voraussetzungen für Überbrückungshilfe II

Beispiel Fall 1

Betrieb 1 hat Anspruch auf Überbrückungshilfe II, da er in den Monaten April 2020 und Mai 2020 jeweils weniger als 50 % des Umsatzes der Monate April 2019 und Mai 2019 erwirtschaften konnte. Insgesamt sank der Umsatz in dem Zeitraum um 21,5 %.

Der Anspruch würde auch bestehen, wenn beispielsweise im April 45.000 € Umsatz entstand, aber im Mai nur 30.000 €. Im Vorjahr betrug der Umsatz für April und Mai zusammen 180.000 Euro, im gleichen Zeitraum betrug er im Jahr 2020 nur 75.000 Euro. Er lag also im Durchschnitt der beiden aufeinanderfolgenden Monate unter 50 % des Vorjahres.

Betrieb 2 hat keinen Anspruch obwohl der Umsatz um 28.4 % sank, denn er verringert sich lediglich in den Monaten April 2020 und Juni 2020 um mindestens 50 %. Es gab keinen entsprechenden Einbruch in 2 aufeinanderfolgenden Monaten.

Beispiel Fall 2

Betrieb 1 hat Anspruch auf Überbrückungshilfe II, da der Umsatz in Zeitraum April bis August 2020 um 34,9 % zurückgegangen ist. Hier zählt der Gesamtumsatz in dem Zeitraum. es ist unerheblich, dass es sogar Monate mit Umsatzsteigerung gab.

Betrieb 2 hat keinen Anspruch. Der Umsatzrückgang von 28,4 % in Betrieb 2 reicht nicht aus. Der starke Umsatzrückgang im Juni rechtfertigt auch keinen Anspruch gemäß den Bedingungen des ersten Falls, weil der Umsatz nicht in zwei aufeinanderfolgenden Monaten um mehr als 50 % zurückging.

Der Umsatzrückgang betrug auch im Durchschnitt von zwei aufeinanderfolgenden Monaten im Betrieb weniger als 50 % des Vorjahreszeitraumes. Aus diesen Gründen hat nur Betrieb 1 einen Anspruch.

Was zu beachten ist