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Kurzarbeit

Kurzarbeit ist eine deutsche Erfindung!

Bisher galten strenge Regeln, bevor einem Betrieb Kurzarbeit genehmigt wurde. Leiharbeiter waren generell ausgenommen, außerdem musste mindestens ein Drittel der in dem Betrieb Beschäftigten von einem Entgeltausfall von jeweils mehr als 10 Prozent des Bruttoarbeitsentgelts betroffen sein.

Da bedingt durch die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ungewöhnlich viele Betriebe derzeit nicht wie gewohnt arbeiten können oder dürfen, gibt es aktuell erhebliche Erleichterungen, um die Folgen der Arbeitsausfälle zu mildern.

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Die wichtigsten Informationen zum Thema

Im Eilverfahren beschlossen der Bundestag & Bundesrat eine Neuregelung für das Kurzarbeitergeld:

  • Die Anträge können rückwirkend zum 1. März 2020 gestellt werden.
  • Die Gelder werden ab diesem Termin gezahlt.
  • Kurzarbeitergeld wird bereits gewährt, wenn 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind.
  • Arbeitgeber bekommen die Sozialversicherungsbeiträge in voller Höhe erstattet, statt bisher nur 50 %
  • Auch Zeitarbeitsfirmen haben Anspruch auf die Leistungen.
  • Mitarbeiter bekommen 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns (mit Kind 67 Prozent)
  • Die Kurzarbeit muss nicht für das gesamte Unternehmen beantragt werden, sie ist auch für einzelne Abteilungen möglich.

Mögliche Probleme bei der Bewilligung

Zeitarbeitskonten müssen zunächst aufgebraucht werden. Ob der Betrieb verlangen kann, den gesamten Jahresurlaub sofort zu nehmen ist nicht eindeutig geklärt. Einen Teil des Urlaubs müssen Arbeitnehmer vermutlich opfern, bevor Kurzarbeit angemeldet werden kann.

Der Betriebsrat muss der Kurzarbeit zustimmen, dies macht die Beantragung schwierig, wenn es im Betrieb keinen gibt. Die Geschäftsführung darf Kurzarbeit nur nach einer angemessener Ankündigungsfrist und nach Zustimmung alle Mitarbeiter anordnen.

Ein weiteres Problem sind Tarif- beziehungsweise Arbeitsverträge, die keine Vereinbarung über Kurzarbeit enthalten. Hier muss zunächst auf dem Wege einer Änderungskündigung eine mögliche Kurzarbeit vereinbart werden.

Generell darf ein Antrag auf Kurzarbeitergeld von der Arbeitsagentur abgewiesen werden. Gegen den Entscheid ist Widerspruch möglich.

Den Antrag auf Kurzarbeitergeld können Sie online stellen und einreichen.